"von zeit zu zeit höre ich auf, mein eigenes leuchten zu spüren, das heißt also, daß ich ganz bald eine elektromagnetische welle werde."
solch eine unzerstörbare ewigkeit, mein geliebter Augustin. frische des geschmacks von vanille und reifen granatäpfeln in meinem herzen. sie handelt von dir. dieses gefühl von hunderten farbfacetten wärmt mich in der tödlichen leere der schwarzen luft. in diesem abgrund der zeit. ich werde immer dein sein.
"vierzig stunden wach, sechzehn des schlafes - drogen und sex geben einem nicht nur soziale freiheit, sondern befreien dazu noch aus der zwangsjacke des kalenders."
diese blinde begierde, mir ist prädistiniert eine deportation auf die Mondbahn
"irgendwann lasse ich ihn ins freie, meine befehle kommen unters volk - ich werde auch brücken und züge sprengen."
trauere, sommer, gefährliche zeit. verlust seiner selbst in hunderten des russischen decandence, zorniger hitze und entzugs. das sein nimmt eine gesunde gestalt an und nichts ehrlich gutgemeintes. der langeweile sommer.
Vom 1 September 1939 bis zum 2 September 1945 geschah der schrecklichste Krieg der Menschheitsgeschichte, und jeder von uns hat seine mit ihm verbundene traurige Geschichten. Kämpfe auf den Gebieten von 40 Staaten, 60 Millionen Tote, Genozid, Zwangsumsiedlungen, die Liste kann fotgesetzt werden, wir alle kennen genau die Details. Ich will denjenigen danken, die in jenem Krieg gekämpft haben, jenen, die zurückkehrten und jenen, die nicht überlebten, aber fielen, den Frieden, die Liebe, das Vaterland und den Wohlstand kommender Generationen - unserer Eltern und unserer verteidigend. Ich verstehe, daß meine Worte banal sind, aber je mehr man diesen Krieg studiert, desto schrecklicher erscheint er und desto mehr empfindet man fast schon Vergötterung jener - nicht nur unserer Soldaten, sondern auch Soldaten aller mitwirkenden Länder, die die Welt vor diesen Psychopaten, anders kann man sie kaum nennen, bewahrten, denen kaum ein Paar Jahre bis zur Erschaffung von Nuklearwaffen fehlten ( und sie würden diese benutzen, wenn es die denn früher gäbe ). Das wäre insofern alles, was ich zu sagen habe.